Die TRADEMUS-Idee

Die TRADEMUS-Idee beruht auf der Idee des verantwortungsbewussten Weitergebens. Sie beinhaltet eine humanitäre, gesellschaftliche und beratungsbezogene Perspektive.

Die humanitäre Stiftungs-Idee des Weitergebens und Unterstützens

Verantwortungsbewusst gegenüber hilflosen Menschen an der Basis der Pyramide, die ohne Bildung und Starthilfen keine Chancen haben, aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten und ein menschenwürdiges Leben zu führen.

In der Satzung der gemeinnützigen TRADEMUS-Stiftung, der Trägerin aller Aktivitäten der TRADEMUS-Gruppe, ist durch die Stifter in der Präambel u.a. festgelegt worden:

Leitbild und Mission: Wissen und Mittel weitergeben. Existenzgrundlagen schaffen.

Die TRADEMUS-Stiftung unterstützt hilfsbedürftige junge Menschen, ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft nachhaltig zu verbessern. Durch praktische Ausbildung, persönliche Anleitung, brauchbare Betriebsmittel und finanzielle Förderung.

Lokale Berufsausbildung und direkte Gründungshilfen durch Erfahrungswissen und Erstausstattung bieten die wirksamsten Hebel, um den Teufelskreis aus Armut und Perspektivlosigkeit zu durchbrechen und realistische Vorbilder zu schaffen.

Unsere Vision und Mission lautet: „Vom Straßenkind zur eigenen Werkstatt“.

Weiter heißt es in der Präambel der Stiftungssatzung:

„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln“.

Die TRADEMUS-Stiftung will deshalb eine treibende Kraft sein für die Realisierung von umsetzungsorientierten Formen der beruflichen und unternehmerischen Qualifizierung. So, wie die Synthese aus Tradition und Innovation ein Erfolgsfaktor von Familienunternehmen ist, sollten auch in der Weiterbildung praktisches Training und moderne Medien sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Die Förderung von Existenzgründern ist in vielen Teilen der Welt unterentwickelt. Es gibt kaum materielle Hilfen, z.B. durch Betriebsmittel oder Kleinkredite, und zu wenig Know-how-Vermittlung durch Gründungshelfer oder Experten. Auch der gesellschaftliche Status von Selbständigen liegt deutlich hinter dem Ansehen von Tätigkeiten in der Verwaltung oder in religiösen Organisationen.

Berufsausbildung und Anschubhilfen für eine eigenständige und nachhaltige Einkommenserzielung stehen im Mittelpunkt der humanitären TRADEMUS-Projekte. Große Konzerne meiden viele Entwicklungsländer wegen der zu geringen Arbeitseffizienz. Staatliche Institutionen sind meist von Korruption durchsetzt und sehen sich primär nicht als Förderer von Potentialträgern aus den unteren Schichten.

Ein duales Ausbildungssystem aus Berufsschule und praktischer Lehre wie in der Bundesrepublik Deutschland gibt es in den benachteiligten Regionen nicht. Nur wenige Eltern können ihren Kindern den Übergang in weiterführende Schulen ermöglichen. Selbst mit Schulabschluss sind die Beschäftigungsaussichten ohne praxisorientierte Berufsförderung und Starthilfen gering.

Da in vielen Ländern Mädchen und Frauen von der Ausbildung weitgehend ausgeschlossen sind, fördert die TRADEMUS-Stiftung besonders die Bildung und Einkommenserzielung von jungen Frauen und Familien. Frauen sind die Haupternährerinnen ihrer Familien, senken die Korruption und tragen damit viel zur Armutsbekämpfung und gesellschaftlichen Entwicklung bei.

Bei der beruflichen und wirtschaftlichen Förderung sollten auch die Potentiale der „neuen Älteren“ genutzt werden. Mit ehrenamtlichen Fachleuten im aktiven Ruhestand, z.B. des Senior Experten Service, können Synergien geschaffen und das generative Prinzip „Alt hilft Jung“ in idealer Weise verwirklicht werden. Unternehmer geben ihr Lebenswerk in gute Hände weiter und unterstützen benachteiligte Menschen aktiv bei der beruflichen Ausbildung und Entwicklung.

Die gesellschaftliche Stiftungs-Idee des Weitergebens und Bewahrens

Verantwortungsbewusst gegenüber mittelständischen Familienunternehmen, die es allein oft nicht schaffen, ihre Unternehmen zukunftsfähig zu erhalten, die Arbeitsplätze zu sichern und den Familienfrieden zu bewahren.

Die TRADEMUS-Stiftung für Bildung und Unternehmertum verfolgt parallel zwei Förderziele:

Neben dem humanitären Ziel, die Berufsausbildung und Erwerbsfähigkeit benachteiligter Menschen zu fördern, geht es auch um die Förderung des Unternehmertums und die Substanzerhaltung im Mitteltand.

Die TRADEMUS-Stiftung fördert deshalb „in gleicher Weise auch Forschungsprojekte, Wissenstransfer, Umsetzungshilfen und Dialog zu den speziellen TRADEMUS-Fragen der Erhaltung, Entwicklung und Fortführung von mittelständischen Familienunternehmen.“

Die TRADEMUS-Beratungs-Idee des Weitergebens als Hilfe zur Selbsthilfe

Verantwortungsbewusst als Berater bei der Begleitung komplexer sozialer Prozesse, stets im aufrichtigen und geduldigen Bemühen um ganzheitlich gute Lösungen und  mit Respekt vor dem Selbstverantwortung der Klienten.

Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, etwas in sich selbst zu entdecken„, stellte schon vor 400 Jahren Galileo Galilei fest.

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