statements

10 Statements

10 Statements zur Beratungslogik des TRADEMUS-Konzepts

1. Familienunternehmen haben ein Oberziel und das heißt: Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens. Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Verkauf wird meist nur als die letzte Möglichkeit (ultima ratio) angesehen.

2. Der Fortbestand von Familienunternehmen scheitert oft nicht an den objektiven, rationalen („harten“) Faktoren, sondern an den vielfältigen emotionalen („weichen“) Faktoren. Der abgebende Unternehmer steht selbst im Mittelpunkt dieses komplexen Gebildes menschlicher, materieller und immaterieller Fragestellungen.

3. Dennoch sind viele Unternehmer der Ansicht, dass sie bei emotionalen Konflikten, die sie selbst betreffen oder bei weichen, zwischen- menschlichen oder innerfamiliären Themen keine professionelle, externe Unterstützung brauchen („so etwas lösen wir selbst“).

4. Außerdem sind Unternehmer der Ansicht, dass sie bei weichen Fragestellungen ohnehin keine adäquate und „lohnende“ Beratung erhalten können („da kann uns keiner wirklich helfen“), im Gegensatz zu den klassischen harten Themen im Bereich Finanzen, Steuern und Recht.

5. Oft hat der Unternehmer nur einen kleinen Kreis von Vertrauten, denen gegenüber er sich bei einer so emotions- und konfliktbeladenen Problematik wie der eigenen Nachfolge öffnet und die „sein Ohr“ haben.

6. Die engsten Vertrauten aus der Familie (Ehepartner, Kinder etc.) haben zwar die größte emotionale Nähe zum Unternehmer, sind aber als Teil der Problematik im System (Familie und Unternehmen) gefangen, d. h. nicht neutral, sondern mitbeteiligt und selbst betroffen.

7. Der übrige Kreis der Vertrauten des Unternehmers (Steuerberater, Anwälte, Beiräte etc.) setzt sich meistens aus Personen zusammen, bei denen sowohl die Fachkompetenz als auch die eigene Beratungsambition erklärtermaßen nicht in der psychologischen, personen- und prozess- orientierten Beratung liegt.

8. Andererseits haben professionell ausgebildete und hauptberuflich als psychologische Entscheidungsberater und Prozessbegleiter (Coaches) tätige Experten bis heute noch wenig Akzeptanz in der (deutschen) Wirtschaft und dementsprechend auch keinen Zugang zu Unternehmern.

9. Das Dilemma der Nachfolgeberatung lautet deshalb: Diejenigen, die den Zugang zum Unternehmer haben, können die komplexe Problematik der Nachfolgeberatung (allein) nicht bewältigen. Sie konzentrieren sich auf die rationalen Aspekte und sind meist froh, wenn sie sich aus den emotionalen Konflikten heraus halten können. Die Folgen: Der Unternehmer bleibt mit seinen Entscheidungsnöten letztlich allein und tritt die Flucht nach vorn an. Er hofft auf ein Wunder, arbeitet unvermindert weiter (“im Sattel sterben”), findet nie den richtigen Nachfolger und/oder den richtigen Zeitpunkt, und verkauft dann als vermeintliche „Rundum-Sorglos-Lösung“ am Ende doch.

10. Das TRADEMUS-Konzept steht unter dem Primat der Bestandssicherung und verfolgt mit dem Ziel ganzheitlich guter Lösungen einen integrativen Beratungsansatz. Das Integrative dieses Ansatzes besteht nicht nur in der Kombination verschiedener Denkweisen und Methoden, sondern auch darin, dass in einer passgenauen Erweiterung zum bestehenden Kreis der Vertrauenspersonen ein TRADEMUS-Partner mit speziellen, ergänzenden Qualifikationen hinzugezogen wird. Wichtig ist, dass der TRADEMUS-Partner als „Vertrauensarzt“ strikt in der Rolle des unabhängigen Entscheidungs- beraters bleibt und so erkennbar frei von jeglichen Interessenkonflikten ist.