Verschmelzung

Beteiligungsberatung:
Alternativen erarbeiten.

TRADEMUS-Berater begleiten Unternehmerfamilien auch auf dem Weg zu externen Nachfolgelösungen und bei alternativen Formen unternehmerischer Kontinuität.

Die Fortführung von Familienunternehmen scheitert oft daran, dass keine geeigneten Nachfolger zur Verfügung stehen oder es zum Streit im Gesellschafterkreis kommt.

Die Übergabe an familienfremde Manager oder den Verkauf des Unternehmens empfinden viele Unternehmer als gescheiterte Nachfolge und als Ende des Familienunternehmens.  

Dabei können externe Lösungen letztlich die beste Alternative sein. Die Vermögenserhaltung kann auch durch den Wechsel in ganz andere Geschäftsfelder realisiert werden.

Deshalb schaffen vorausschauende Unternehmerfamilien bewusst und planvoll freies Vermögen neben dem Unternehmen, um ihr Risiko zu diversifizieren.

Das Spektrum externer Nachfolge-Optionen

Im Wesentlichen stehen folgende externe Lösungsmöglichkeiten zur Wahl:

  • Übergabe an ein vorhandenes Management-Team (Management-Buy-out, MBO);
  • Übergabe an ein Management-Team von außen (Management-Buy-in, MBI) oder an eine Kombination aus internen und extern hinzukommenden Managern (BIMBO);
  • Verkauf an Finanzinvestoren (Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Family Office);
  • Verkauf an strategische Investoren (aus dem engeren oder weiteren Marktumfeld);
  • Überbrückungslösungen (Verpachtung, Nießbrauch, Interim Ownership), falls die Option einer späteren familieninternen Nachfolgelösung offen gehalten werden soll;
  • Stiftungslösungen (als Mischformen interner und externer Nachfolge, zur Sicherung des Zusammenhalts, der Führungskompetenz und der normativen Werte).  

Disruptive Fortführung: Aus Nachfolgern werden Gründer.

Unternehmer der 1950er Jahrgänge lösen sich immer häufiger von der dynastischen Vorstellung, das von ihnen aufgebaute Unternehmen genau in dieser Form an die nächste Generation übertragen zu wollen.

Manche suchen bewusst die Herausforderung eines Neuaufbaus und freuen sich darüber, dass ihre Nachkommen eigenständig unternehmerisch tätig werden wollen, aber in anderen Märkten und Technologien.

So kann sich aus einem individuell Nachfolger-Coaching eine Gründerberatung werden, in Kombination mit der Begleitung der vielfältigen unternehmens- und familienbezogenen Einigungs- und Transformationsprozesse.

Unternehmensentwicklung und Unternehmerentwicklung sind in Familienunternehmen zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Business Development und Nachfolger-Coaching müssen Hand in Hand gehen, sonst landet die nächste Generation in Aufgaben, die sie nicht bewältigen kann oder will, und die Familie verschwendet ihre wertvollsten Potentiale, ihr eigenes Humankapital.