Projekte

Mit Bildung Perspektiven schaffen

Wir verbinden Bildung mit praktischer Befähigung, Arbeit mit Wertschöpfung und Unterstützung mit dem Ziel größtmöglicher Eigenständigkeit.

Bildung soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern Lebensperspektiven verändern.

Wir unterstützen Menschen, die am Rand der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe stehen – im Globalen Süden und auch in Deutschland.

Wir wollen Menschen befähigen, ihr Leben aus eigener Kraft zu gestalten.

Die Leitlinien unserer Förderphilosophie

 

  • Leitlinien der Stiftungssatzung

Die TRADEMUS Stiftung ist eine rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die von der Familie Dr. Bettina und Michael Höchsmann errichtet wurde und durch die aufsichtführende Bezirksregierung Düsseldorf am 20. März 2017 anerkannt worden ist.

Die Präambel der Stiftungssatzung trägt die Überschrift: Wissen und Mittel weitergeben. Existenzgrundlagen schaffen. Weiter heißt es:

„Die TRADEMUS Stiftung unterstützt hilfsbedürftige junge Menschen, ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft nachhaltig zu verbessern. Durch praktische Ausbildung, persönliche Anleitung, brauchbare Betriebsmittel und finanzielle Förderung.

Lokale Berufsausbildung und direkte Gründungshilfen durch Erfahrungswissen und Erstausstattung bieten die wirksamsten Hebel, um den Teufelskreis aus Armut und Perspektivlosigkeit zu durchbrechen und realistische Vorbilder zu schaffen.

Unsere Vision und Mission lautet: „Vom Straßenkind zur eigenen Werkstatt“.

  • Die Leitmotive unserer Förderphilosophie

Niemanden zurücklassen – Teilhabe ermöglichen

Unsere Förderung richtet sich bevorzugt an Menschen, die am Rand gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Teilhabe stehen. Nicht Bedürftigkeit allein, sondern die Überwindung von Ausgrenzung und die Eröffnung realer Zukunftschancen stehen im Mittelpunkt.

Befähigen statt versorgen – Bildung in Wirkung übersetzen

Die TRADEMUS Stiftung versteht Bildung als Befähigung zu Selbstbestimmung, Arbeit, Einkommen und gesellschaftlicher Teilhabe. Gefördert werden deshalb Ansätze, die Wissen und Kompetenzen in konkrete Lebensperspektiven übersetzen.

Wertschöpfung statt Abhängigkeit – Eigenständigkeit fördern

Nachhaltige Hilfe schafft Möglichkeiten zur eigenständigen Wertschöpfung und vermindert dauerhafte Abhängigkeit von Transferleistungen oder Hilfsstrukturen. Wo immer möglich, soll aus vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen ein eigener wirtschaftlicher Beitrag entstehen.

Ressourcen verbinden – Wirkung gemeinsam erzeugen

Die TRADEMUS Stiftung wirkt nicht primär durch eigene operative Projekte, sondern durch das Zusammenführen von Wissen, Menschen, Netzwerken, Kapital und geeigneten Organisationen. Gefördert werden insbesondere Kooperationen und Modelle, deren Wirkung sich durch Vernetzung verstärkt.

Nachhaltig denken – sozial, ökonomisch und ökologisch

Eine Förderung ist aus unserer Sicht dann besonders wirkungsvoll, wenn sie mehrere Dimensionen miteinander verbindet: menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

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Überschrift:

Ziele und Wirkungslogik unserer Förderung

Die Förderphilosophie der TRADEMUS Stiftung folgt einer klaren Wirkungslogik:

Bildung muss zu Arbeit und Einkommen führen, ganz besonders für Menschen an der Basis der jeweiligen Wohlstandspyramide, dort, wo sich Armut unterschiedlich zeigt: als relative Armut und soziale Ausgrenzung in Deutschland und als absolute Armut und existenzielle Not im Globalen Süden.

Die allgemeinen Ziele unserer Förderung in den beiden Wirkungsfeldern lauten:

  • Berufliche Integration und Teilhabe für Menschen am Rand des Arbeitsmarkts in Deutschland zur Förderung des Gemeinwohls, des sozialen Ausgleichs, der wirtschaftlichen Zukunftssicherung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

  • Menschenwürdige Arbeit und gesundes Leben für die Ärmsten im Globalen Süden zur Verringerung von Armut, Landflucht und Ressourcenverschwendung und zur Förderung von globaler Gerechtigkeit, Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz.

Aspekte der nationalen Förderziele

  • Förderung von Jugendlichen in schwierigen sozialen Verhältnissen

Laut Statistischem Bundesamt war 2025 jeder zehnte junge Mensch in Deutschland ist ohne Job, Bildungs- oder Ausbildungsplatz.

Das birgt zahlreiche gesellschaftliche Risiken wie Arbeitslosigkeit, geringe Teilhabe, steigende Kriminalität oder politische Frustration.

25 Prozent der Betroffenen waren auf Arbeitssuche. Die große Mehrheit von 66 Prozent stand dem Arbeitsmarkt jedoch nicht zur Verfügung. Die Konsequenz für den deutschen Arbeitsmarkt ist, dass wichtige Fachkräfte verloren gehen.

Bei jungen Menschen, die nach der Schule weder Ausbildung noch Arbeit finden, geht es zunächst vielleicht um ein Jahr ohne berufliche Perspektive. Aber dieses Jahr kann eine Weichenstellung für Jahrzehnte werden.

Wir wollen verhindern, dass ein schwieriger Start zu einem dauerhaft vorgezeichneten Lebensweg wird.

Der Staat ist für die Grundsicherung zuständig. Aber eine Leistung zu erhalten ist noch keine Perspektive. Das Problem ist nicht nur fehlende Förderung, es ist oft auch kaum noch mögliche Erreichbarkeit.

Organisationen wie JOBLINGE haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen, die von bestehenden Systemen nicht mehr erreicht werden, zu unterstützen, Selbstvertrauen, Motivation, soziale und berufliche Kompetenzen entwickeln und dafür Jugendliche mit Unternehmen, Mentoren, Bildungseinrichtungen und anderen Unterstützern zusammenbringen.

  • Förderung von Menschen mit Behinderung

2024 lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit Schwerbehinderung mit 11,6 % fast doppelt so hoch wie bei der übrigen Bevölkerung, rund 44 % der arbeitslosen Menschen mit Behinderung waren bereits länger als ein Jahr arbeitslos.

Staatliche Systeme sind primär darauf ausgerichtet, Rechtsansprüche zu erfüllen, Förderleistungen regelkonform zu vergeben und Versorgung sicherzustellen.

Die größte Schwäche liegt häufig nicht im Fehlen einzelner Förderinstrumente, sondern an den Übergängen: Schule → Berufsorientierung → Ausbildung → Beruf → dauerhafte Beschäftigung.

Für jeden einzelnen Abschnitt gibt es Fördermöglichkeiten. Aber zu wenige Akteure fühlen sich für die Gesamtkette verantwortlich.

Viele mittelständische Unternehmen haben grundsätzlich Interesse an Inklusion, verfügen aber nicht über die organisatorischen Ressourcen großer Konzerne.

Die TRADEMUS Stiftung engagiert sich bewusst dort, wo die staatliche Förderung nicht ausreicht, zu spät greift oder mehrere Systeme zusammengebracht werden müssen.

Wir fördern keine isolierten Einzelmaßnahmen, sondern Vorhaben, die nachweislich mehrere Akteure miteinander verbinden und Übergänge verbessern.

Aspekte der internationalen Förderziele

Bei unseren Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekten im Globalen Süden bauen wir auf die Wertschöpfungsressourcen in der Regenerativen Wirtschaft.

Transforming waste to living income. Unsere Überzeugung ist: Der Weg aus der Armut führt über Arbeit, die aus frei verfügbaren Ressourcen Wert schöpft. Diese Ressource ist Abfall, vor allem Plastikmüll.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen schätzt, dass weltweit rund 24 Millionen Menschen als informelle Abfallsammler arbeiten. Als Tagelöhner, ohne irgendeine Form von Versicherung oder Gesundheitsschutz.

Die TRADEMUS Stiftung, die im internationalen Kontext als TRADEMUS Foundation auftritt, will für die gefährdeten, informell tätigen „Frontkämpfer der Abfallwirtschaft“ signifikant bessere Arbeits- und Lebensbedingungen schaffen. Dabei wollen wir Kreislaufwirtschaft und genossenschaftliche Ansätze in einem synergistischen Wirkungsnetzwerk zu vereinen.

Mehrere internationale Organisationen haben nachgewiesen, dass Genossenschaften die Organisationsform sind, die alle Dimensionen der Armutsbekämpfung und Ausgrenzung am besten erfüllt.

Der ganzheitliche Ansatz unseres Waste-Recycling-Konzepts verknüpft soziale Nachhaltigkeit (weniger Armut, gesundes Leben), ökologische Nachhaltigkeit (Schutz von Umwelt und Biodiversität), ökonomische Nachhaltigkeit (Wohlstand durch selbstgenerierte Wertschöpfung) und kulturelle Nachhaltigkeit (gemeinschaftsbasiert, partizipativ, inklusiv).

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Unsere Projekte in Deutschland

  • Hephata Arbeit

Hephata (auf Deutsch: „Öffne dich!“) ist ein 1859 gegründetes christlich motiviertes und modernes Sozialunternehmen, das die Arbeit für Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt stellt.

Die betreuten Menschen erhalten individuelle Qualifizierungen, werden durch pädagogisch ausgebildete Fachkräfte begleitet und haben reguläre Arbeitsverträge mit marktgerechter Vergütung.

In der von der TRADEMUS Stiftung schwerpunktmäßig unterstützten Betriebsstätte Benninghof in Mettmann gibt es Arbeits-angebote u.a. in den Bereichen Baugruppenmontage, Garten-center und Pflanzenproduktion sowie Industrieschreinerei.

Darüber hinaus bietet Hephata Arbeit zahlreiche begleitende Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Erwerbsfähigkeit, der beruflichen Qualifikation und der Persönlichkeit.

Weitere Informationen unter: https://hephata-arbeit.de 

  • JOBLINGE Mentoring

JOBLINGE ist eine Sozialorganisation für die Ausbildungsförderung und die Integration von jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen in den ersten Arbeitsmarkt.

Mithilfe von 1:1-Mentoring, den Netzwerken ihrer Mentoren und der Möglichkeit, sich in der Praxis zu beweisen, schaffen 80% der Teilnehmenden den Schritt in Ausbildung oder Arbeit.

Seit Gründung (2007) durch die Boston Consulting Group und die Eberhard von Kuenheim Stiftung wurden an mehr als 30 Standorten gemeinnützige Aktiengesellschaften gegründet.

JOBLINGE gehört zu den ersten Social-Franchise-Vertretern in Deutschland. Die Dachorganisation Joblinge e. V. hat ihren Sitz in München.

Weitere Informationen unter: https://joblinge.de 

 

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Unsere Projekte im Globalen Süden / Afrika

  • AfriCraft Upcycling

AfriCraft ist eine 2004 gegründete Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiative in Tansania, die aus gesammeltem Müll hochwertiges Kunsthandwerk und Upcycling-Produkte herstellt.

Der Fokus liegt auf der Förderung benachteiligter Jugendlicher mit dem Ziel, Armutsminderung, Umweltschutz und die Wiederverwertung von Plastik, Papier, Glas und Metall zu verknüpfen.

Im Jahr 2024 wurde mit Unterstützung der TRADEMUS Stiftung die Waste Changer Cooperative Hello Taka zum systematischen Sammeln, Sortieren, Reinigen und Zerkleinern von Plastikmüll gegründet. Aktuell haben insgesamt über 200 junge Menschen durch AfriCraft eine existenzsichernde Beschäftigung. 2025 kam nach Dar es Salaam ein zweiter Standort in Arusha hinzu.

2025 wurde der AfriCraft e.V. in Berlin gegründet. 

Weitere Informationen unter: https://africraft.co.tz  

  • GESUNDES AFRIKA (ehemals Amref Health Germany)

GESUNDES AFRIKA e.V. verfolgt das Ziel, die Gesundheitsversorgung in Afrika zu verbessern.

Auf dem afrikanischen Kontinent treten 24 % aller weltweiten Krankheitsfälle auf, aber nur 1 % der weltweiten Ausgaben für Gesundheit kommt dort an. Noch immer kommen durchschnittlich nur eine Gesundheitshelferin auf 1.000 Menschen. 

Nur gesund wird die afrikanische Bevölkerung Wege aus der Armut finden. Gesundheitsversorgung der ländlichen Regionen, Ausbildung von medizinischem Personal, Nahrungsmittelverteilungen und die Prävention von Krankheiten sind Schwerpunkte der Aktivitäten. Besondere Aufmerksamkeit kommt hierbei Frauen und Kindern zu.

Bei GESUNDES AFRIKA fördert die TRADEMUS Stiftung schwerpunktmäßig ein Projekt zur Ausbildung von Gesundheitshelfern und -helferinnen im ländlichen Raum, in Verbindung mit telemedizinischer Unterstützung und der Versorgung mit Fahrrädern.

Die Stärkung lokaler Kompetenzen ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen ist ein besonderes Anliegen. GESUNDES AFRIKA arbeitet ausschließlich mit etablierten Strukturen in den Projektländern, die die Gegebenheiten vor Ort besonders gut kennen.

GESUNDES AFRIKA ist die Nachfolgeorganisation von Amref Health Germany. 1963 wurde der gemeinnützige Verein von unserer inzwischen verstorbenen Ehrenpräsidentin Leonore Semler unter dem Namen „Amref Deutschland“ gegründet. Mit engagierter Unterstützung von Dr. Goswin von Mallinckrodt legte sie mit den „Amref Flying Doctors“ die Grundlage für eine bessere Gesundheit in Afrika.

Weitere Informationen unter: https://gesundesafrika.de 

 

 

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TRADEMUS Beratung GmbH
Region Mitte / West

Ansprechpartner:

Dr. Philip Eigen
E-Mail: eigen@trademus.de
Mobil: 0160 944 49 209 

York Lindenschmidt
E-Mail: lindenschmidt@trademus.de 
Mobil: 0151 10 54 74 91 

Susanne Klier
E-Mail: klier@trademus.de
Mobil: 0176 804 303 95

Michael Flacke
E-Mail: flacke@trademus.de 
Mobil: 0173 51 36 777

TRADEMUS Beratung GmbH
Region Nord / Ost

Ansprechpartner:

Dr. Philip Eigen
E-Mail: eigen@trademus.de
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York Lindenschmidt
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TRADEMUS Beratung GmbH
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Dr. Philip Eigen
E-Mail: eigen@trademus.de
Mobil: 0160 944 49 209


Johannes Bausch
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TRADEMUS Beratung GmbH
Region Südwest

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Dr. Philip Eigen
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Andrea Lechner-Meidel
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